Graduiertenförderung
Postdoc-Stipendiat: Dr. Torben Schmidt
Promotionsstipendiatinnen: Sabrina Kusche, Viktoria Künstler, Mariana Hebborn
Einen zentralen Bestandteil des wissenschaftlichen Konzepts und der Zielsetzung des LOEWE-Schwerpunkts bildet die nachhaltige Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Optimale Promotionsbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs des LOEWE-Schwerpunkts werden durch ein strukturiertes Promotionsprogramm und die zielgruppenspezifischen Angebote des “Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften” (GGK) und des im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder geförderten “International Graduate Centre for the Study of Culture” (GCSC) ermöglicht, mit dem der LOEWE-Schwerpunkt personell und strukturell eng vernetzt wird. Mit dem GGK hat die Justus-Liebig-Universität seit 2001 ein bundesweit beachtetes Pioniermodell zur Reform der kulturwissenschaftlichen Doktorandenausbildung konzipiert, das durch das GCSC zu einem profilierten und international ausgerichteten Exzellenzprogramm für herausragende Doktorand/innen aus dem kulturwissenschaftlichen Bereich weiterentwickelt wird. Die Angebote des GCSC (internationales Curriculum, Nachwuchsgruppen, Summer Schools, Career Service etc.) garantieren durch bewährte und nachhaltige Maßnahmen die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auch des LOEWE-Schwerpunkts. Durch die Veranstaltungen des Career Service und des neu gegründeten Teaching Centre des GCSC sowie durch Kooperationen mit außeruniversitären Institutionen (wie Bundesagentur für Arbeit, Museen, MLP, Sparkasse) werden die Berufsaussichten des wissenschaftlichen Nachwuchses sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschule deutlich erhöht.
Die enge Kooperation zwischen dem ZMI, dem Herder-Institut und dem GCSC eröffnet vielfältige Möglichkeiten des Austausches der Doktorand/innen und Mitarbeiter/innen zwischen den am LOEWE-Schwerpunkt beteiligten Institutionen. Darüber hinaus werden zusätzliche innovative Maßnahmen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und des Austauschs ergriffen: Für die Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern gibt es drei Doktorandenstipendien sowie ein Postdoktorandenstipendium, die mit den inhaltlichen Teilbereichen und Projekten des Schwerpunkts verbunden sind und dem GCSC als bestehender Exzellenzeinrichtung administrativ zugeordnet werden. Die Doktorandenstipendien werden den Teilprojekten zugewiesen, die nur mit einer halben Mitarbeiterstelle ausgestattet sind, so dass die Stipendieninhaber unmittelbar in die Projektarbeit integriert sind.
Der wissenschaftliche Austausch wird durch die Zusammenarbeit mit und in den Research Areas (RA) des GCSC (v.a. RA 2 “Culture and Narration”, RA 4 “Visual Culture”, RA 5 “Culture, Language and the New Media” und RA 8 “Cultures of Knowledge, Research and Education”) gefördert.