2. Meilensteintagung und Start in das dritte Projektjahr
07.07.2010 | Erstellt von: rleitenstern | Kategorie: VeranstaltungenIm malerischen Ambiente von Schloss Rauischholzhausen fand von 24. bis 26. Juni einer der Höhepunkte des zweiten Projektjahres statt: die 2. Meilensteintagung des LOEWE-Schwerpunktes „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“. Schlossromantik und Kaiserwetter verleiteten zu vorzeitiger Ferienstimmung, für Müßiggang und süßes Nichtstun war jedoch kein Platz im dichten Tagungsprogramm.
Ziel der Konferenz war zum einen, auf die vergangenen zwei Projektjahre des Forschungsverbunds zurückzuschauen und die Arbeitsfortschritte der einzelnen Teilprojekte gebündelt zu präsentieren. Zum anderen ging es darum, nach vorne zu blicken und Perspektiven nach der LOEWE-Förderung 2011 zu diskutieren. Im Zentrum stand dabei vor allem der Antrag auf einen Sonderforschungsbereich (SFB) bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Neben den Mitgliedern des LOEWE-Schwerpunkts und dessen Partnern, dem Herder-Institut Marburg und der Fachhochschule Gießen-Friedberg, waren dazu zwei hochkarätige externe Experten geladen, die vorwiegend in beratender Funktion tätig waren: der Literatur- und Medienwissenschaftler Prof. Peter Gendolla von der Universität Siegen und der Sprachwissenschaftler Prof. Gerd Antos von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Die Reaktionen der beiden externen Gäste auf die Teilprojektpräsentationen und ihre ergänzenden Hinweise zur SFB-Antragstellung dienten als konstruktive Anregungen für die Planung des dritten LOEWE-Projektjahres. Dessen Fahrplan wurde am letzten Konferenztag in interner LOEWE-Runde vorgestellt und diskutiert. Dabei zeichneten sich vor allem zwei Stoßrichtungen ab. Zum einen gilt es die Forschungsaktivitäten des LOEWE-Schwerpuktes weiter zu intensivieren: Neben den Publikationen aus den einzelnen Teilprojekten werden derzeit drei Gesamtpublikationen des LOEWE-Schwerpunktes zur Veröffentlichung vorbereitet. Darüber hinaus werden sowohl TeilprojektleiterInnen als auch wissenschaftliche MitarbeiterInnen die Forschungen des LOEWE-Schwerpunktes verstärkt auf Fachtagungen und Konferenzen präsentieren.
Zum anderen richtet sich die Aufmerksamkeit des LOEWE-Schwerpunktes auf den Abschluss der Dreijahresförderung durch das Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK). Im November 2010 muss der Abschlussbericht über den Förderzeitraum beim HMWK abgegeben werden, für das Frühjahr 2011 steht die Evaluation und Projektbegehung durch das HMWK auf der Agenda. Ebenfalls mit Blick auf die Zukunft des Forschungsverbundes wird die Bewerbung um einen Sonderforschungsbereich bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft maßgeblich weiter vorangetrieben. Schließlich muss bereits im Herbst dieses Jahres das SFB-Konzeptpapier bei der DFG eingereicht werden.